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Emden ist mehr als das VW Werk oder ein ehemaliger Werftstandort. Emden ist gerade für Urlauber ein schöner Startpunkt, um die Stadt selbst und die Region samt Nordseeinseln für sich zu entdecken. Schließlich ist Emden die zweitgrößte Stadt an der niedersächsischen Küste (neben Wilhelmshaven). Was einst nur ein Wirtschaftsstandort aufgrund des Hafens war, ist heute ein Schmelztigel aus Kultur, Wirtschaft, ländlichem Leben und aufstrebendem Tourismus. Knapp 50.000 Einwohner sind in 26 Stadtteilen hier Zuhause. Einer der wenigen Städte in Europa die mit einer langen Geschichte der Reformation die evangelische Kirche mitgeprägt hat. Wer also eine Reise nach Emden macht, sollte versuchen sich dieser Geschichte anzunehmen. Eine gute Möglichkeit dies näher in Erfahrung zu bringen, bietet die Johannes a Lasco Bibliothek in den Ruinen der Großen Kirche. Sie wurde 1995 nach dreijähriger (Um-)Bauzeit eröffnet. Dann gibt es bestimmt Schönes zu Hause zu berichten.

Auch wenn Emden einen großen Hafenbereich hat, an dem sich Shops und Gastronomie angesiedelt haben, so hat Emden auch einen zweiten großen Wasserbereich zu bieten. Rund 150 Kilometer lang ist das Kanalsystem der Stadt. Teilweise natürlich und größtenteils künstlich angelegt, bieten sie Touristen heute eine spannende Gelegenheit Emden zu Wasser kennen zu lernen. Im Hafen selbst ist die Hafenschleuse sehenswert. Ausserhalb davon sollten Sie, wenn Sie das Wasser lieben, die beiden Seen erkunden. Diese heißen hier aber Meere. Das Uphuser und das Bansmeer. Auch Vogelkundler kommen hier auf ihre Kosten. In diesem Gebiet sind über siebzig Hektar als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Ein Paradies für allerlei Vogelarten.

Im Bereich Kunst hat Emden eine eigene “Kunsthalle”, die auf den Emder Henri Nannen zurück geht (damaliger Hausgeber des Stern). Gezeigt werden Bilder der so genannten “Neuen Sachlichkeit” und des deutschen Expressionismus. Das Landesmuseum befindet sich im Emder Rathaus und zeigt die größte Sammlung an Harnischen, Hieb- und Stichwaffen aus der Neuzeit, die sich in Europa in städtischem Besitz befindet. Wer sich für das Leben in Bunkern während des zweiten Weltkrieges interessiert, sollte das Bunkermuseum besuchen. Und wer es deutlich lustiger mag, kommt natürlich nicht am Otto-Huus vorbei. Dem Museum des wohl bekanntesten Komikers der Stadt: Otto Walkes. Schwimmend bietet Emden mit drei Schiffen im Stadtteil Ratsdelft auch die Chance auf Museeumschiffen Bekanntschaft mit der Geschichte der Stadt zu machen. Ob auf dem ehemaligen schwimmenden Leutturm dem “Feuerschiff Amrumbank”, dem Seenotkreuter “Georg Breusing” oder dem Logger (Schiffstypbezeichnung) “Stadt Emden”, wo man die Geschichte der Heringsfischerei bestaunen kann.

Drei wichtige Veranstaltungen im Jahr sind das Matjesfest, das Delftfest und das Internationale Filmfest in Kooperation mit der Insel Norderney. Diese finden im Frühjahr bzw. dem Frühsommer statt. Anschließend bietet Emden mit dem Musikalischen Sommer diverse, meist klassische Konzerte an. Hierbei gibt es eine Partnerschaft mit Groningen. Ferner gibt es in der Innenstadt vor und in den “Kneipen” der Stadt oftmals kleine und größere Konzerte, welche die Innenstadt besonders machen.

Gastgeber in Emden

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