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In Ostfriesland gibt es eine ganze Reihe interessanter Orte. Einer ist Esens mit seinem Küstenbadeort Bensersiel. Die Bärenstadt Esens hat mit seinem Stadtwappentier eine interessante Geschichte und eine nette kleine Innenstadt mit tweilweise historischen Gebäuden zu bieten. Das mit dem Stadtwappentier geht auf eine Belagerung aus dem Mittelalter zurück. Da wollten die Bremer die Stadt einnehmen und sie durch eine Belagerung aushungern. Zu dem Zeitpunkt war auch ein Bär (Tanzbär?) in der Stadt. Nachdem die Stadt kurz vor dem Verhungern war und aufgeben wollte, hatte sich der Bär losgerissen. Wahrscheinlich war er auch hungrig und entsprechend böse. Er soll auf den Stadtmauern vor Wut gebrüllt haben. Die Belagerer deuteten dies falsch und gaben die Belagerung mit der Begründung auf, das die Stadt wohl noch genügend Lebensmittel haben müsste, wenn man sich einen Bär halten kann und ihn noch nicht verzehrt hat. Aus Dank wurde daraufhin der Bär zum Wappentier.

Die Innenstadt von Esens hat, wie oben erwähnt, einige schöne alte Gebäude. Dazu zählt das alte Verlagshaus der Druckerei Mettcker, in dem heute auch die Kurverwaltung eine Niederlassung unterhält. Das königliche Amtsgericht und der Skulpturenpfad sind besonders sehenswert. Auch die Münzskulptur, die am Anfang der Fußgängerzone aufgestellt ist, lohnt eine Pause einzulegen. Esens war einst eine Münzstadt und das will schon was bedeuten. Dort wo die ca. 1 Meter große Münze steht, stand einst die Münzpräge. An vielen Gebäuden befinden sich interessante Infotafeln, die solch tolle Geschichten erzählen. Die Stadt bietet eine interaktive Stadtkarte mit vielen Hinweisen zu den einzelnen Gebäuden an. Einladend ist eben erwähnte die Fußgängerzone auch zum shoppen. Sie war die erste in Ostfriesland. Sie wurde 1974 eingeweiht und 1988 nochmals im Rahmen der Stadtsanierung aufgehübscht. Viele große und kleine Läden, Cafes und Restaurant laden zum bummeln ein. Besondere Erwähnung verdient abschließend der Kirchturm in der Innenstadt. Dieser ist mit 51 Metern hier der höchste Punkt und man kann den Turm besteigen. Wer mehr wissen möchte, kann mit der Nordsee-Servicecard kostenfrei an geführten Stadttouren teilnehmen. Infos dazu gibt die örtliche Kurverwaltung.

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